Book Creator vs StoryJumper: Was eignet sich besser für Klassenbücher?

Ein praxisnaher Vergleich von Book Creator und StoryJumper aus Sicht von Lehrkräften. So unterscheiden sie sich bei Multimedia, Vorlagen, Zusammenarbeit, Druck, Geräten und Kosten, und so teilst du fertige Schülerbücher mit Flipbooks AI als Flipbooks.

Book Creator vs StoryJumper: Was eignet sich besser für Klassenbücher?
Cristian Da Conceicao
Gründer von Flipbooks AI

Jede Lehrkraft, die schon einmal Schülerarbeiten veröffentlichen wollte, stößt auf dieselbe Hürde: Die Texte sind wunderbar, aber das Tool, das daraus ein echtes Buch macht, ist entweder zu umständlich oder zu eingeschränkt. Zwei Namen tauchen immer wieder auf, Book Creator und StoryJumper. Aus der Ferne sehen sie ähnlich aus, doch im Alltag verhalten sie sich sehr unterschiedlich, sobald dreißig Kinder gleichzeitig angemeldet sind. Dieser Vergleich zeigt, was jedes Tool gut kann, wo es hakt und wie du die fertigen Bücher mit Flipbooks AI mit den Familien teilst.

Schülerin zeichnet eine Illustration neben einem Tablet für ein Klassenbuch

💡 Kurze Antwort: Wähle Book Creator, wenn du flexible, multimediale Bücher mit leerer Seite für alle Fächer willst. Wähle StoryJumper, wenn es dir um ein klassisches illustriertes Bilderbuch mit fertigen Szenen geht und am Ende ein gedrucktes Hardcover entstehen soll.

Das schnelle Urteil

Wenn du nur zwei Minuten hast, fasst diese Tabelle die Unterschiede zusammen. Funktionen und Tarife ändern sich häufig. Betrachte die Details daher als Ausgangspunkt und prüfe die Website jedes Anbieters, bevor du dich für ein Tool entscheidest.

FunktionBook CreatorStoryJumper
Am besten fürJedes Fach, Portfolios, Tagebücher, ProjekteGeschichten schreiben und Bilderbücher
AusgangspunktLeere Seite oder VorlagenGeschichtenszenen, Requisiten, Figuren
Audio und VideoStark, direkt in die Seiten eingebautErzählung unterstützt, Video eher einfach
ZeichenwerkzeugeEingebauter Stift und FormenÜberwiegend fertige Grafiken und Requisiten
ZusammenarbeitKlassenbibliotheken in EchtzeitKlassenkonten und gemeinsame Gruppen
DruckExport als PDF oder ePubBestellung gedruckter Softcover und Hardcover
LernkurveNiedrig, etwas offenerSehr niedrig, durch den Editor geführt

Keines der beiden Tools ist für jede Klasse „der Gewinner“. Die bessere Frage lautet: Was soll das fertige Buch sein?

So arbeitet Book Creator

Book Creator gibt Schülern eine leere Arbeitsfläche und einen Werkzeugkasten. Sie fügen Text, Fotos, Zeichnungen, Audioaufnahmen und Videoclips hinzu und ordnen alles frei an. Das Tool läuft im Browser und auf Tablets, was es auf Chromebooks und iPads gleichermaßen angenehm macht.

Stärken für Lehrkräfte

  • Flexible Seitenlayouts: Ein Laborbericht aus dem Naturwissenschaftsunterricht, eine Gedichtsammlung und ein Bilderbuch passen alle in dasselbe Tool.
  • Multimedia zuerst: Schüler können sich selbst beim Vorlesen aufnehmen, was für Leseanfänger und mehrsprachige Klassen passt.
  • Klassenbibliotheken: Lehrkräfte können die Bücher aller Schüler in einem gemeinsamen Bereich sammeln und Entwürfe prüfen.
  • Barrierefreie Optionen: Vorlesefunktionen und Text-to-Speech helfen Schülern, die zusätzliche Unterstützung brauchen.

Wo es frustrieren kann

  • Eine leere Seite kann jüngere Kinder überfordern, die sich eine fertige Geschichte wünschen.
  • Der kostenlose Tarif begrenzt, wie viele Bücher jede Lehrkraft behalten kann. Große Klassen brauchen deshalb womöglich einen kostenpflichtigen Tarif.
  • Ein gedrucktes Buch ist nicht der Hauptweg. Du exportierst eine Datei und kümmerst dich selbst um den Druck.

Lehrerin zeigt Klassenbücher auf einem Whiteboard

So arbeitet StoryJumper

StoryJumper setzt auf das klassische Bilderbuch. Schüler wählen eine Szene, setzen Figuren und Requisiten ein, tippen die Geschichte und der Editor sorgt dafür, dass die Seiten ordentlich aussehen. Es fühlt sich eher an wie das Bauen eines Bilderbuchs als wie das Gestalten einer Seite.

Stärken für Lehrkräfte

  • Schnelle Ergebnisse: Ein Zweitklässler kann in einer einzigen Sitzung ein ansehnliches Buch fertigstellen.
  • Große Grafikbibliothek: Szenen, Figuren und Requisiten bedeuten, dass niemand einen Drachen von Grund auf zeichnen muss.
  • Echte gedruckte Bücher: Familien können Softcover oder Hardcover bestellen, was ein eindrucksvolles Andenken ist.
  • Geschichte im Mittelpunkt: Das Tool lenkt Schüler zu Anfang, Mitte und Schluss.

Wo es frustrieren kann

  • Die Layouts sind weniger offen, deshalb können Sachtextprojekte sich in eine Bilderbuchform gepresst anfühlen.
  • Fertige Grafiken sind schnell, können aber dazu führen, dass Bücher verschiedener Schüler gleich aussehen.
  • Druckbestellungen kosten Geld, daher braucht der gedruckte Weg einen Plan für Familien und Budgets.

Zwei Kinder teilen sich einen Laptop in der Schulbibliothek

Funktionen im direkten Vergleich

Hier ein genauerer Blick darauf, was zählt, wenn die ganze Klasse gleichzeitig arbeitet.

BedarfBook CreatorStoryJumper
SchülerzeichnungenStift, Formen und Formwerkzeuge auf der SeiteZeichnungen können hochgeladen werden; die meiste Grafik ist fertig
StimmaufnahmenJa, pro SeiteJa, Erzählfunktion
Video einbettenJaEingeschränkt
VorlagenViele, für alle FächerGeschichtenszenen und Layouts
Lehrkraft-PrüfungKlassenbibliothek mit KommentarenKlassengruppe mit Prüfoptionen
Offline-NutzungApps auf Tablets helfenÜberwiegend browserbasiert
AusgabePDF, ePub, Online-LinkOnline-Link, gedruckte Bücher

⚠️ Achtung: Tarifnamen, Grenzen und Preise ändern sich jedes Schuljahr. Prüfe die aktuellen Angaben auf der jeweiligen Website, bevor du ein Schulbudget beantragst.

Welches Tool zu welcher Klassenstufe passt

Alter und Schreibausdauer verändern die Antwort stärker, als die meisten erwarten.

KlassenstufenBesser geeignetWarum
Vorschule bis Klasse 2StoryJumperFertige Szenen senken die Hürde, sodass sich Kinder auf die Geschichte konzentrieren
Klasse 3 bis 5BeideHängt davon ab, ob du Zeichnen und Audio oder fertige Grafiken willst
Klasse 6 bis 8Book CreatorProjekte, Berichte und Portfolios brauchen offene Layouts
Klasse 9 bis 12Book CreatorMultimediale Portfolios und Veröffentlichungen über alle Fächer hinweg

Mädchen nimmt ihre Stimme für ein digitales Bilderbuch auf

Echte Szenarien aus dem Klassenzimmer

Reine Funktionslisten helfen nur begrenzt, deshalb hier einige Situationen, die Lehrkräfte beschreiben.

  1. Eine zweite Klasse schreibt Tierfabeln. StoryJumper gewinnt. Schüler wählen eine Waldszene, fügen Figuren hinzu und tippen eine kurze Geschichte. Das gedruckte Hardcover geht am Ende des Halbjahres mit nach Hause.
  2. Eine fünfte Klasse behandelt Ökosysteme im Sachunterricht. Book Creator gewinnt. Schüler fotografieren einen Schulgarten, nehmen eine kurze Erklärung auf und ergänzen Diagramme, die sie von Hand gezeichnet haben.
  3. Eine Gedichtsammlung in der Mittelstufe. Book Creator gewinnt wegen der freien Gestaltung. Jeder Schüler entwirft seine eigene Seite und die Lehrkraft fügt sie zu einem Klassenbuch zusammen.
  4. Ein Lesepaten-Projekt zwischen älteren und jüngeren Schülern. Beide funktionieren. Ältere Schüler schreiben in StoryJumper, dann hören jüngere Schüler die aufgenommenen Fassungen.

✅ Bewährte Praxis: Kläre zuerst das Publikum. Ein Buch für Eltern beim Tag der offenen Tür braucht einen anderen Feinschliff als ein Arbeitsentwurf für das Feedback von Mitschülern.

Kosten, Datenschutz und Einrichtung

Geld und Schülerdaten sind genauso wichtig wie die Funktionen, deshalb prüfe diese Punkte, bevor du etwas einführst.

  • Preismodell: Beide Tools bieten kostenlose Tarife und kostenpflichtige Schultarife. Kostenlose Tarife begrenzen meist die Anzahl der Bücher oder Funktionen.
  • Datenschutz der Schüler: Achte auf Klassenkonten, die keine E-Mail-Adressen der Schüler verlangen, und lies für die Altersgruppen, die du unterrichtest, die Datenschutzseite jedes Anbieters.
  • Geräteunterstützung: Teste auf genau den Geräten, die deine Schüler nutzen, einschließlich gemeinsam genutzter Chromebooks.
  • Support und Schulung: Ein kurzes Lehrerwebinar oder eine Beispielstunde kann Wochen der Verwirrung sparen.

Lehrerin prüft Entwürfe von Schülerbüchern an einem Schreibtisch

Fertige Bücher mit Familien teilen

Das Buch zu erstellen ist nur die halbe Arbeit. Die andere Hälfte ist, es Eltern, Großeltern und der übrigen Schule zu zeigen. Links funktionieren, aber ein PDF, das in eine E-Mail gezogen wird, wirkt flach, und eine gedruckte Bestellung ist nicht für jeden Schüler realistisch.

Hier hilft ein Flipbook. Exportiere ein Buch als PDF aus Book Creator oder speichere die Seiten aus StoryJumper und wandle sie dann in ein Online-Buch mit Seitenumblättern um, das sich auf jedem Telefon öffnen lässt. Deine Klasse erhält eine hochwertige Präsentation, ohne auch nur eine Seite zu drucken.

Elternteil und Kind lesen zu Hause ein gedrucktes Klassenbuch

So machst du aus einem Schülerbuch ein Flipbook

  1. Buch exportieren. Lade in Book Creator das PDF herunter. Exportiere in StoryJumper die Geschichte, wo möglich, als PDF oder drucke sie als PDF.
  2. Konto erstellen. Melde dich bei Flipbooks AI an. Deine Bücher bekommen dort keine Wasserzeichen.
  3. PDF hochladen. Ziehe es in den PDF-zu-Flipbook-Konverter und warte, bis die Seiten umgewandelt sind.
  4. Aussehen anpassen. Wähle Farben, füge das Logo deiner Schule hinzu und wähle den Umblättereffekt. Du kannst den Seiten außerdem Audio oder Video hinzufügen.
  5. Teilen. Kopiere einen direkten Link oder nutze die Einbettungsoption, um das Buch auf der Website deiner Klasse einzubetten.
  6. Schützen. Aktiviere den Passwortschutz, damit nur Familien das Buch öffnen können.

💡 Tipp: Für eine Klassenanthologie fügst du die PDFs aller Schüler zu einer einzigen Datei zusammen und veröffentlichst dann ein einziges Flipbook pro Jahrgang.

Lehrkräfte, die größere Sammlungen aufbauen, etwa ein Jahrbuch oder eine Präsentation zum Halbjahresende, können außerdem den Jahrbuch-Flipbook-Ersteller oder den Interaktiven E-Book-Herausgeber ausprobieren.

Weitere Funktionen, die sich lohnen

FunktionWarum sich eine Lehrkraft dafür interessiertTarif
PasswortschutzHält Schülerarbeiten privatIn kostenpflichtigen Tarifen verfügbar
Offline-DownloadsFamilien lesen ohne WLANIn kostenpflichtigen Tarifen verfügbar
LesestatistikenSehen, welche Bücher gelesen werdenProfessional
Unbegrenzte FlipbooksEin Flipbook pro KlassenprojektStandard und höher
Mobil responsiver BetrachterFunktioniert auf jedem TelefonAlle Tarife

Vergleiche die Preise und Tarife, um zu sehen, welcher Tarif zu einer einzelnen Klasse oder zu einer ganzen Schule passt.

Schüler lesen ein digitales Buch, das auf eine Klassenzimmerwand projiziert wird

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest

  • Nur nach dem Aussehen auswählen. Ein Tool kann in einer Demo unterhaltsam wirken und bei dreißig Konten versagen. Starte zuerst einen kleinen Test mit wenigen Schülern.
  • Die Planung überspringen. Gib Schülern ein Storyboard oder eine Gliederung, bevor sie die App öffnen. Bücher entstehen schneller und lesen sich besser.
  • Die Dateigröße ignorieren. Schweres Video und große Bilder können Exporte verlangsamen. Komprimiere Medien, bevor du veröffentlichst.
  • Berechtigungen vergessen. Fotos von Schülern brauchen die Einwilligung der Familien, bevor ein Buch öffentlich wird.
  • Keine Prüfschleife. Plane eine Runde Korrektur durch Mitschüler ein, auch eine kurze, damit Rechtschreibung und Layout einen zweiten Blick bekommen.

Aufgeschlagenes gedrucktes Klassenbuch mit der Zeichnung eines Kindes

Dein Tool auswählen

Gehe diese Fragen mit deinem Team durch.

  1. Erstellst du Geschichten oder gemischte Projekte über mehrere Fächer?
  2. Müssen Schüler zeichnen, aufnehmen oder Video einbetten?
  3. Erwarten Familien ein gedrucktes Exemplar?
  4. Wie selbstständig schreiben deine Schüler?
  5. Was erlaubt das Budget in diesem Jahr?

Wenn du mit „Geschichten, fertige Grafiken, gedruckte Exemplare“ geantwortet hast, passt StoryJumper am besten. Wenn du mit „gemischte Projekte, Audio, Zeichnen und flexible Layouts“ geantwortet hast, verdient sich Book Creator den Platz. Viele Schulen nutzen beide: StoryJumper für Geschichteneinheiten in der Grundschule und Book Creator für Projekte in den oberen Klassen, und veröffentlichen alles auf dieselbe Weise.

Bereit, die Klassenbücher zu teilen?

Welches Tool du auch wählst, das fertige Buch verdient einen richtigen Platz. Erstelle dein kostenloses Konto bei Flipbooks AI, lade dein erstes PDF hoch und schicke den Familien einen Link, den sie in wenigen Sekunden öffnen können. Stöbere durch alle Flipbook-Tools für Schulnewsletter und Kursmaterialien, probiere den Schulnewsletter-Ersteller aus oder vergleiche die Tarife, um den passenden Tarif für deine Schule zu finden.

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